Ab sofort können Dänemark-Urlauber in einem früheren Staatsgefängnis an der Ostsee übernachten

Wer schon immer einmal hinter schwedischen, pardon, dänischen Gardinen schlafen wollte ohne vorher kriminell zu werden, wird ab sofort an der dänischen Ostseeküste fündig: Seit Jahresbeginn können Reisende in Dänemark im einstigen Staatsgefängnis in Horsens hinter Gittern übernachten.

Das neue „SleepIn Fængslet“ bietet insgesamt 22 Zellen mit Platz für ein bis vier unerschrockene Gäste. 2006 wurde der letzte Insasse des Gefängnisses in der ostjütländischen Stadt entlassen. Statt Schwerverbrechern tummeln sich im „Fængslet“ seitdem Kulturliebhaber, Museumsbesucher und Touristen in dem umfunktionierten Komplex, der unter anderem Nordeuropas größtes Gefängnismuseum beherbergt.

Das neue SleepIn bietet mit Zeichnungen und Ritzungen an den Wänden der einstigen Zellen, die von ehemaligen Insassen stammen, eine ebenso ungewöhnliche wie authentische Übernachtungsmöglichkeit mit einfacher und praktischer Einrichtung. Insgesamt stehen 50 Schlafplätze in Einzel- bis Vierbett-Zimmer zur Verfügung. Toilette und Dusche befinden sich auf dem Gang. Die Übernachtung in einer Zelle des SleepIn Fængslet ist ab 25 Euro pro Person zu haben.

Weitere Informationen unter: http://www.faengslet.dk

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